Die geeignete Fütterung

Der Hund ist nicht anspruchsvoll.Man muß auf seine natürlichen Ansprüche eingehen,denn er ist kein Fleischfresser,sondern ein Beutetierfresser.Das heißt:Er frißt nicht nur das Muskelfleisch,sondern er nimmt auch Sehnen und Bänder auf,kleinere Knochen und vor allem den Magen und die Eingeweide mit dem darin enthaltenden Speisebrei,der größtenteils pflanzlicher Herkunft ist.Das muß man wissen,um den Hund eine artgerechte Ernährung zu bieten.
Stabiler Knochenbau,Zahnwechsel,das schnelle Wachstum des Körpers,der Gewebe und Organe erfordern eine vollwertige und ausgewogene Ernährung.Ein nicht ausreichendes Mineralstoff- und Vitaminangebot führt zu Wachstumsstörungen,Krankheiten des Stoffwechsels,der Haut und Haare,zu erhöhter Anfälligkeit gegen Infektionen und Parasiten.
Mineralstoffe,hauptsächlich Mmengenelemente - wie Kkalzium,Phospor,
Natrium,Kalium,Magnesium - aber auch Spurenelemente - wie zum Beispiel Eisen,Kupfer,Mangan,Jod,Zink,Kobalt - und alle Vitamine müssen mit der Nahrung täglich zugeführt werden.Die Meinung Knochen seien das ideale Mineralstoffergänzung,ist nur bedingt richtig; Knochen sind schwer verdaulich und enthalten nicht immer alle Elemente in der richtigen Konzentration.

Obwohl der Hund von Natur aus ein Gewohnheitsfresser ist und ein bevorzugtes Futter immer wieder gern nimmt,sollte man doch Abwechslung in die Futterzusammensetzung bringen.Es kommt dabei weniger auf die Menge als auf die Qualität des Futters an.Schon beim Welpen sollte man sich immer vor Augen halten,daß sein leerer Magen nur etwa die Größe eines 2-€-Stückes hat und der leere Magen eines ausgewachsenen Hundes ca.faustgroß ist.Diese Veranschaulichung wird uns unwillkürlich dazu zwingen,unsere Tiere maßvoll zu füttern.Hat der Hund zu wenig Fleisch auf den Rippen,dann fehlt es ihm an der notwendigen Kraft und Ausdauer,ist er jedoch zu gut gefüttert,also zu schwer oder gar zu dick,dann ist das Tier faul,arbeitsunlustig und schwerfällig.Damit der wachsende Hund die angebotene Nahrung für Entwicklung und Wachstum optimal verwerten kann,muß er mehrmals am Tag gefüttert werden.Im Welpenalter bis zu 5 Monaten gibt es 3-4 Mahlzeiten am Tage,dem Junghund im Alter zwischen 6 und 12 Monaten stellt man zwei- bis dreimal den gefüllten Futternapf bereit und erst beim erwachsenen Hund gibt es nur noch eine Hauptmahlzeit pro Tag und einen Fastentag pro Woche.Dem Fleisch sollte gute Hundevollnahrung beigegeben werden,um dem Tier eine vollwertige Kost zukommen zu lassen,in welchem die wichtigen Bestandteile wie Eiweiß,
Kohlenhydrate,Mieralstoffe und Spurenelemente enthalten sind.Dabei ist allerdings darauf zu achten,daß wir unsere Hunde natürlich und nicht künstlich aufziehen wollen.
vom Blackwood Castel
